Kognitive Karten [Mental Maps]     zurück
Kognitive [oder mentale] Karten sind funktionelle Karten, die jedeR
EinzelneR für sich aufbaut. Sie entsprechen nicht der objektiven
Situation oder den Tatsachen sondern pasen sich den individuellen
Bedürfnissen an.

Kognitive Karten baut man auf, weil einen etwas betrifft und man
ein Ziel hat – immer ist die persönliche Aktion und Motivation Motor
der kognitiven Kartierung. Mentale Karten sind nicht fertig, sondern
werden ständig neu und umgebaut. Kognitive Karten sind immer
funktionell der Situation/den Bedürfnissen angepasst.

Die Schwierigkeit ist, ein Orientierungssystem [also etwas allgemein
gültiges] für kognitive Karten [also etwas extrem individuelles]
zu entwickeln.
www.surveillance-studies.org
hamburg Mental Maps von Hamburg
Bei einer Hamburger Untersuchung zu räumlicher Wahrnehmung ergaben die Nennungen der bekannten Stadtteile und Wasserflächen [Frage: Wie sehen Sie Hamburg?] eine völlige Überrepräsentation [in der Grösse] von einigen kleineren Bereichten wie der Innenstadt sowie der Alster in der Mitte Hamburg