| Situationistische Internationale | zurück | ||
| Die Situationistische Internationale wurde 1957 von europäischen
KünstlerInnen und Intellektuellen gegründet und 1972 wieder aufgelöst. Sie hatte Einfluss auf die politische Linke und auf die Entwicklung der Kommunikationsguerilla. Die SituationistInnen gingen vom subjektiven Erleben des Einzelnen, der Wünsche und Begierden aus. Dies war Angelpunkt jeder politischen Forderung. Die «Psychogeografie» wollte die Stadtstrukturen und gesellschaftliche Normen grundlegend Umgestalten. Der Begriff bezieht sich auf die Bewegung und das Leben in Städten, aber auch auf die Stadtplanung und die Organisation der psychischen Potentiale. Es ging um die Erfindung neuer Bedingungen des Lebens, welche neue Möglichkeiten menschlichen Verhaltens jenseits wirtschaftlicher Sachzwänge böten. |
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Guy Debord, ca. 1955 | ||