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| In einer linearen Zeit sind
unsere Schicksale von der frühesten Vergangenheit bis in die fernste Zukunft determiniert. Unsere Entscheidungen wären dann nichts weiter als biochemische Hirnprozesse, die den Gesetzen von Ursache und Wirkung unterliegen. Nun stellen wir uns vor, dass alle denkbaren Kausalverläufe nebeneinander existieren, in Paralleluniversen. Die Entwicklung jedes einzelnen Universums mag vorherbestimmt sein. Aber frei sind wir durch die Möglichkeit, uns mit jeder Entscheidung eine der vielen Welten auszusuchen. Juli Zeh, Schilf |
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